Die US-Musikzeitschrift „Billboard“ veröffentlicht im Halbjahresrhythmus die Einnahmen der erfolgreichsten Bands. Die Stones führten dieses Ranking schon des Öfteren an – eigentlich schon fast bei jeder Tour.
Hätte Keith Richards’ Abenteuer auf der Palme den Start der Konzertreise durch Europa nicht verzögert, wären die Einnahmen sogar noch höher gewesen. Die von Billboard errechneten Zahlen beziehen sich auf die Verdienste zwischen November 2005 und Mitte Mai 2006.
Auf Platz zwei landen mit großem Unterschied zu den Steinen die Mannen um Bono Vox. U2 mussten vor Tourbeginn auch ein paar Shows aus familiären Gründen absagen – trotzdem wurden in der ersten Hälfte des Jahres gut 58 Millionen Euro auf die Bankkonten der Band und der Tourveranstalter überwiesen.
54 ausverkaufte für Bon Jovi
Insgesamt 866.873 Fans haben die 57 Konzerte von Bon Jovi bestaunt, 54 waren sogar komplett ausverkauft. Damit ergibt sich für die Stadion-Band aus New Jersey ein fetter Verdienst von 51,5 Millionen Euro und Platz drei im Billboard-Ranking.
Mit hart am Klavier erschufteten 37,5 Millionen Euro setzt sich Altmeister Billy Joel auf Platz vier der Liste. Die fünftgrößten Tour-Einnahmen mit 30,6 Millionen Euro kann der Cirque du Soleil Dank seiner Show „Delirium“ für sich verbuchen.
In den Top-Ten befinden sich des Weiteren Aerosmith (27,7 Mio.), Coldplay (23 Mio.), Luis Miguel (19,8 Mio.), das transsibirische Orchester (19 Mio.) und schließlich auch Ex-Beatle Paul McCartney, der auf seiner Tour knapp 14 Millionen Euro eingespielt hat.
Gegenüber 2005 legten die Konzerteinnahmen um knapp 25 Prozent zu. Die Zuschauerzahlen sind aber nur um fünfeinhalb Prozent gestiegen. Den großen Gewinn hat die Konzertindustrie vor allem den erhöhten Ticketpreisen zu verdanken.
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