Gerechte Strafe
Haft für Vater, der Baby zu Tode schüttelte
Der 28-Jährige hatte im Mai 2004 seinen sieben Wochen alten Sohn so heftig geschüttelt, dass er an einem Schütteltrauma starb. Der Richter warf dem Angeklagten "rohe Gesinnung" und niedrige Beweggründe vor. Er habe dem schreienden Kind "aus Wut und Verärgerung" Schmerzen zufügen wollen, um es ruhig zu stellen.
Der Angeklagte hatte im Prozess die Aussage verweigert. Seine Lebensgefährtin, die im Prozess als Nebenklägerin auftrat, hat einen weiteren Sohn aus einer vorherigen Beziehung und Zwillinge mit dem angeklagten Vater. Auch die Zwillingsschwester des verstorbenen Jungen habe der 28-Jährige mit den Worten "Sei endlich still, sonst flippe ich aus" bedroht, sagte der Richter.
Nach Angaben der medizinischen Gutachter hatte der Junge geschrien, weil er eine unerkannte Lungenentzündung hatte. Durch das Schütteln erlitt das Kind eine Hirnblutung, die Atemstillstand und einen Kreislaufkollaps auslöste.
Symbolbild
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