Die bereits dritte Untersuchungswelle im HCB-Skandal (wir haben berichtet) hätte den Betroffenen eigentlich Sicherheit bringen sollen - eingetreten ist aber das Gegenteil: Viele Görtschitztaler haben das Umweltgift weiter im Körper und sollen nur HCB-freie Speisen essen.
In den jüngsten Blutuntersuchungen wurden vor allem Gruppen getestet, von denen es erst wenige Werte gab - und zwar Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Institut für Umwelthygiene an der MedUni in Wien analysierte die Blutproben der 93 Görtschitztaler schon im Dezember.
Das Ergebnis: Es gibt eine deutliche Abweichung vom österreichischen Durchschnitt. Und diese Belastung wurde nicht geringer, sondern sie ist gleichbleibend! Für die Betroffenen heißt das nun: Lebensmittel, die HCB enthalten könnten, sind so gut es geht zu meiden! So soll für einen schnelleren Abbau des Umweltgiftes gesorgt werden.
Erneut testen ließen sich vor kurzem übrigens 18 Menschen, deren Blut bei der Erstuntersuchung am stärksten belastet war. Die Proben werden in Wien und Deutschland untersucht, Ergebnisse sollten in der nächsten Woche vorliegen.












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