Vor einem Jahr hat Kyle MacDonald eine Riesen-Büroklammer zum Tausch gegen etwas angeboten, das ein bisschen wertvoller sein sollte. Damit begann seine Erfolgsstory, die ihn mithilfe des Internets zum Besitzer eines Hauses machte – im September wird er mit seiner Lebensgefährtin einziehen!
Der erste erfolgreiche Tausch war ein Kugelschreiber in Fischform, dann ein Keramik-Türknauf. Weiter ging es über einen Campingkocher, ein Bierfass, ein Budweiser-Schild, ein Schneemobil, eine Reise in die kanadischen Rockies, einen Lastwagen und einen Plattenvertrag. Im April war er bereits bei einer Jahresmiete in Phoenix.
Publicity beschert den Erfolg
Was folgte, waren Fernsehauftritte und unzählige Radiointerviews. In Los Angeles hörte ihn ein Mann, der für Kyle wichtig werden sollte: Corbin Bernsen, bekannt aus der TV-Serie „L.A. Law“, bot ihm eine Sprechrolle in einem Film an. Die Jahresmiete wollte Bernsen aber nicht, und weil MacDonald seinem Prinzip treu bleiben wollte, suchte er etwas, mit dem der Movie-Man etwas anfangen konnte. Über einen Nachmittag mit Alice Cooper kam er zu einer „Kiss“-Schneekugel für Corbin Bernsens Sammlung, 6.500 hatte er schon.
Jetzt endlich wurde die kanadische Gemeinde Kipling aufmerksam, die sich eine immense Publicity versprach. Sie kaufte ein leer stehendes Haus und bot es Kyle an. Die Filmrolle wird über eine Casting Show vergeben.
Kyle MacDonald will zwar nicht ewig in dem Haus wohnen bleiben, ein Buch über seine Erlebnisse will er aber dort fertig schreiben.
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