So, 19. Mai 2019
28.01.2016 13:09

Vernetzung

Erste Praktikumswoche an Unis

Sinnvolle Initiative von zehn heimischen Universitäten: Ab Montag geht die erste österreichische Praktikumswoche über die Bühne. Die Karrierecenter der teilnehmenden Hochschulen veranstalten unterschiedlichste Aktivitäten rund um das Thema Praktikum - von Praktikumstagen zur Vernetzung mit Arbeitgebern über Podiumsdiskussionen bis hin zu informativen Vorträgen.

Mit dabei sind die Career Services von Uni Wien, WU, TU Wien, Boku Wien, Uni Salzburg, Johann-Kepler-Universität Linz, Karl-Franzens-Universität Graz, TU Graz, Alpen-Adria-Uni Klagenfurt und Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. "Fest steht, Praktika sind eine Chance für Studierende, sich frühzeitig mit der Berufswelt zu vernetzen", sagt Ursula Axmann, Präsidentin des Veranstalterverbands Career Services Austria. "Um ein Praktikum zu bekommen, ist meist ein professionelles Bewerbungsverfahren zu absolvieren.

Daher stehen in der Praktikumswoche wertvolle Tipps zum Bewerbungsprozess genauso im Fokus wie die Klärung von Rechtsgrundlagen." Weitere Schwerpunkte drehen sich um Fragen zu Pflichtpraktika, die Möglichkeit, für ein Praktikum ins Ausland zu gehen sowie Praktika in jungen Startup- Unternehmen. Infos: www.career-services.at

Tipp der Woche

Mitarbeiter motivieren

Johannes Berger, Personalverantwortlicher bei Julius Blum GmbH: "Erfolgreiche Unternehmen suchen ständig neue Mitarbeiter. Aber beschäftigen sie sich auch mit denen, die sie schon haben?

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für Unternehmen zur Herausforderung, die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern langfristig zu gestalten. Rasch fällt dabei der Begriff der Mitarbeiterbindung. Gebunden muss werden, wer sich sonst fortbewegen würde. Mit Anreizsystemen versuchen Arbeitgeber, ein Bleiben des "fluchtgefährdeten" Arbeitnehmers zu erreichen.

Bei der Gestaltung langfristiger Zusammenarbeit geht es aber vielmehr darum, wie der Mitarbeiter als Person einen Platz im Unternehmen finden kann. Der Schlüssel dazu sind, intrinsische Motivationsfaktoren:

Betriebsklima, Freude an der Aufgabe, Vorgesetztenverhalten, Verantwortung. Passen diese Faktoren, so sind Mitarbeiter von sich aus bereit, sich für ihren Arbeitgeber zu engagieren."

Technologie als Überforderung

Vier von zehn Dienstnehmern fühlen sich mit der Technologie am Arbeitsplatz überfordert, so eine Ricoh-Umfrage. 62 Prozent der Österreicher meinen außerdem, dass die Technologie zunehmend Arbeitsplätze vernichtet. Nur 36 Prozent glauben, dass durch den technischen Fortschritt Jobs entstehen.

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