03.07.2006 10:08 |

Reise ins All

Privatanbieter verschickt Gegenstände ins All

Wenn die eigene Wohnung vor Gerümpel überquillt oder die hässlichen Topflappen der Schwiegermutter diskret entsorgt werden sollen, dann bietet "Up Aerospace" den richtigen Service. Gegen Bares verschickt das US-Unternehmen persönliche Gegenstände ins All.

Am 14. August soll es soweit sein. Dann möchte nämlich der US-Anbieter "Up Aerospace" (siehe Infobox) seine erste Rakete vom neuen Weltraumhafen in New Mexico starten. An Bord werden sich jedoch keinesfalls ausgebildete Astronauten befinden, sondern persönliche Gegenstände, Marketingartikel oder auch Versuchsanordnungen von Universitäten.

Gegen bare Münze darf nämlich ausnahmslos jeder Dinge ins All befördern. Los geht's bereits mit einigen hundert Dollar, je nach benötigtem Frachtraum kann der Trip ins All aber auch mehrere tausend Dollar verschlingen.

Bis zu 50 Kilogramm Fracht können von der 363 Kilogramm schweren "SpaceLoft XL"-Rakete transportiert werden. In 13,5 Sekunden beschleunigt diese auf 5.472 km/h und erreicht somit nach gut 90 Sekunden eine Höhe von 100 Kilometern.

Dienstag, 22. Juni 2021
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