Mega-Wolkenbruch
Zehn Tote nach Unwettern in Rumänien
Am stärksten betroffen war das Dorf Arbore bei Suceava, wo nach einem extremen Wolkenbruch ein sonst kniehoher Bach auf über zwei Meter anschwoll.
Überschwemmungen nach heftigen Gewittern hatte es am Wochenende auch in der mittelrumänischen Stadt Sibiu (Hermannstadt), im südrumänischen Pitesti sowie in den nordrumänischen Regionen Maramures und Bistrita-Nasaud gegeben. Landesweit wurden mehrere tausend Häuser zerstört, Straßen wurden unterspült und in zahlreichen Ortschaften fiel die Stromversorgung aus.
Notstand aufgehoben
Binnen weniger Stunden regnete es stellenweise knapp 100 Liter pro Quadratmeter. Der nach heftigen Regenfällen am Wochenende im bulgarischen Urlaubsort Nessebar am Schwarzem Meer erklärte Notstand ist am Montag aufgehoben worden. Die Lage sei unter Kontrolle, teilten die zuständigen Behörden mit. Erst vor zwei Wochen waren in Rumänien 17 Menschen bei extremen Unwettern ums Leben gekommen, die meisten in der nordrumänischen Region Bistrita-Nasaud.
Tote auch durch Hitze
Vor den Gewittern hat eine Hitzewelle 18 Menschen das Leben gekostet. Sie seien an Hitzschlag gestorben, berichtete das rumänische Gesundheitsministerium. Allein am Freitag und am Samstag seien 13 Todesfälle gemeldet worden, sechs davon in der Hauptstadt Bukarest. Hunderte Menschen wurden wegen der Hitze ohnmächtig. Mit 36 Grad im Schatten wurden in Rumänien die bisher höchsten Temperaturen in diesem Sommer gemessen.
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