Es waren aber nicht die selben Verbrecher ein zweites Mal auf Raubzug: „Die beiden Täter, die dort am 23. Mai 4000 Euro erbeutet haben, sprachen oberösterreichischen Dialekt, diesmal hatten die Räuber aber einen jugoslawischen Akzent“, erklärt Chefinspektor Ferdinand Jung vom Raubdezernat des LKA.
Das mit schwarzen Sturmhauben maskierte Duo tauchte Donnerstag Nacht um 22.30 Uhr in dem Wettbüro auf, zwang die Angestellten Amir I. und Zelemir B. (21) sowie den Kunden Paul R. (42) mit vorgehaltenen Pistolen, sich auf den Boden zu legen, nahmen ihnen die Handys und ihr Bargeld ab. Dann musste Amir I. die Kassenladen, Automaten und den Tresor öffnen. „Nur Scheine“, forderte einer der Räuber. Anschließend wurden die Überfallenen in einen Nebenraum gesperrt.
Aus diesem entkam - wie schon beim Überfall im Mai - ein Angestellter durch ein Wandloch hinter dem TV-Apparat. Er befreite die beiden anderen, alarmierte die Polizei. Doch das Räuberduo (25 bis 30 Jahre, 180 und 190 Zentimeter groß) entkam den Fahndern.
Symbolfoto: Chris Koller
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