Im Mittelpunkt der Anhörungen vor dem Rechnungshof-Unterausschuss standen dabei AK-Präsident Tumpel, der bis 1997 BAWAG-Aufsichtsratspräsident war. Er war sich keiner Schuld an den verlustreichen Karibik-Geschäften bewusst.
Elsner, Zwettler, Verzetnitsch und Weniger vorm RH
Für die nächste Sitzung am 7. Juli wurden vier hochkarätige Auskunftspersonen geladen. Rede und Antwort stehen müssen dann die ehemaligen BAWAG-Chefs Elsner und Zwettler, sowie Ex-ÖGB-Chef Verzetnitsch und der ehemalige ÖGB-Finanzreferent Weninger. Sie gelten im Finanz-Skandal als Hauptschuldige.
Tumpel setzt der ÖVP eins nach
Nach der Sitzung betonte Tumpel, dass die Wiederaufnahme der Karibikgeschäfte unter Berücksichtigung der Auflagen der damaligen Aufsichtsbehörden - also der Finanz unter VP-Regenz - erfolgt sei. Die ÖVP hatte zuvor heftig kritisiert, dass die Geschäfte während Tumpels Funktionsperiode als Aufsichtsratspräsident wieder aufgenommen worden sind.
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