Glück im Unglück

Zwillinge in Donau geschleudert

Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit hat in Ottensheim fast eine Tragödie ausgelöst. Ein Babywagerl für Zwillinge rollte die Donauböschung hinunter, blieb abrupt zwischen Steinen stecken. Die halbjährigen Buben wurden hinausgeschleudert, landeten im seichten Uferwasser. Die Mama und eine Linzerin retteten die Babys.

Bei der Rollfähre hatte Katharina S. (28) das Kinderwagerl abgestellt, während die Wienerin mit ihrem älteren Kind Enten fütterte. Plötzlich rollte der Wagen weg. Darin gefangen: Ferdinand und Julius. Als die Mutter das Unglück bemerkte, war das Wagerl außer Reichweite  und beschleunigte immer weiter, ehe Ufersteine es stoppten. Die Wucht des Anpralls war so groß, dass Ferdinand und Julius auf die Steine und ins seichte Uferwasser geschleudert wurden. Die geschockte Mama und Eva B. (64) aus Linz, die alles mit angesehen hatte, rannten zu den laut weinenden Zwillingen und holten sie aus dem Wasser.

Mutter und Babys kamen ins Kinderspital Linz: Die Zwillinge sind unverletzt!

 

 

 

Symbolfoto: Reinhard Holl

Donnerstag, 06. Mai 2021
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