Bei seinem ersten Theaterstammtisch vor acht Jahren waren die Wogen noch hochgegangen. Sein Einstand war kein leichter: 20 Prozent Schwund im Abo! „Das war eine schwierige Zeit, ich hab´ ja kein Herz aus Eisen“, erinnert er sich heute: „Auftrieb gab mir damals, als Alt-Landeshauptmann Ratzenböck von einem vom Publikum zerzausten Rigoletto ganz begeistert war.“
Aber schon im zweiten Intendanten-Jahr gab´s ein Plus von 40.000 Besuchern: „Theater soll ja lustvoll sein, aber wir haben uns am Humor der Oberösterreicher verschätzt“, gibt er heute zu.
Was er mitnimmt nach Hannover? „Es war einfach eine tolle Zeit hier. Jetzt fangen wir wieder von vorne an.“ Am schmerzhaftesten für ihn ist der Verlust des Schauspiels - in Hannover ist er ausschließlich Opernchef: „Das wird mir schweinemäßig fehlen. Und: die Jausenstationen rund um Linz, die Begegnungen mit den Menschen beim Wandern. Das hat mir alles großen Spaß gemacht!“
Wann er zurückkommt nach Linz? „Zur Premiere von Schnitzlers ,Das weite Land´. Das hätte ich selbst gern gemacht…“
Foto: Chris Koller
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