Bombenalarm
Bombenalarm in Stockholm
Die Gegend wurde im Umkreis von 400 Metern abgesperrt. Die Polizei evakuierte vier sechsstöckige Gebäude. Etwa 100 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Einige von ihnen wurden mit einem Bus zu einem Sportplatz in der Nähe gebracht, die anderen kamen bei Freunden unter. Auch eine Straße in der Nähe wurde gesperrt.
Der Mann behauptete, er sei eine Geisel und trage einen Sprengstoffgürtel. Das Gerät könne durch eine Fernsteuerung gezündet werden. Er sei in den vergangenen drei Tagen gegen seinen Willen in einem Appartement festgehalten und am Sonntag freigelassen worden.
Bombentechniker durchsuchten das Appartement und fanden Spuren von Sprengstoff. Die Polizei nahm zudem mehrere Razzien vor, wie eine Sprecherin schwedischen Medien mitteilte.
Polizei sprengte angeblichen Sprengstoffgürtel
Die Hitze war sehr belastend für den Mann. Die Polizei habe ihn erst nach einigen Stunden mit Wasser versorgt. Zunächst werde er nun in einer Klinik behandelt, ehe er von der Polizei befragt werden könne, berichtete der schwedische Rundfunk. Der angebliche Sprengstoffgürtel wurde von der Polizei an einen sicheren Ort gebracht, wo er zur Detonation gebracht werden könne.
Mann entpuppt sich als Informant der Polizei
Nach unbestätigten Berichten handelt es sich bei dem Mann um einen norwegischen Nationalisten, der als Informant der Polizei galt. Bei dem Kidnapping könne es sich um einen Racheakt gehandelt haben, weil er einen Kriminalfall aufgedeckt habe, vermutet der private Fernsehsender TV4.
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