Schwere Unwetter

Mehr als 300 Tote in Indonesien

Ausland
22.06.2006 09:14
Nach den schweren Unwettern auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 330 gestiegen. Vermutlich sind aber noch viele weitere Menschen unter Schlammmassen begraben, sagte ein Behördensprecher im besonders betroffenen Bezirk Sinjai. Es sind mindestens 188 Leichen geborgen worden.

Die Zahl der Vermissten gab ein Behördensprecher am Donnerstag in Makassar, der Hauptstadt der Provinz Süd-Sulawesi, mit 145 an. Rettungs- und Bergungsteams setzen unterdessen die Suche nach Verschütteten fort.

Etwa 30 Häuser in fünf verschiedenen Dörfern sind in der am schwersten Betroffenen Gegend von Erdrutschen nach heftigen Regenfällen verschüttet worden. Aus anderen Teilen Süd-Sulawesis wurden mindestens zehn Todesopfer gemeldet. 

Häuser einfach weggeschwemmt
Die Fluten und Erdrutsche hatten die Bewohner am frühen Dienstagmorgen im Schlaf überrascht. Die Wassermassen schwemmten mehrere hundert Häuser weg, tausende Hektar Ackerland wurden überflutet und sechs Brücken zerstört. Die Strom- und Telefonverbindungen in dem betroffenen Gebiet auf der Insel Sulawesi sind unterbrochen, hieß es.

Symbolbild

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
22.06.2006 09:14
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung