Krankenhaus-Horror
Patient steckt drei Tage lang im Aufzug fest
Erst achtzig Stunden später wurde der Mann schließlich im Aufzug entdeckt, sagte Kerstin Endele, die Sprecherin des Krankenhauses, und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "B.Z.".
Plötzlich verschwunden
Dem Patienten gehe es den Umständen entsprechen gut, sagte Endele. Er sei trotz seiner Tortur ansprechbar und werde nun noch einmal gründlich im Krankenhaus untersucht. Der gehbehinderte 68-jährige ist als Bewohner eines Seniorenstiftes im Krankentransporter zu einer Augenuntersuchung in die Klinik gebracht worden. Als er aufgerufen wurde, konnten ihn weder Ärzte noch Pfleger finden.
Lust auf Zigarette rächt sich
Gerüchten zufolge hat sich der Patient von einem Passanten im Rollstuhl in den Aufzug schieben lassen, um heimlich eine Zigarette zu rauchen. Der Aufzug ist dann unbemerkt stecken geblieben. Der Mann soll eine leichte geistige Behinderung haben und hat den Alarmknopf vermutlich nicht gedrückt.
Dass der Aufzug drei Tage lang nicht funktionierte, ist im Krankenhaus nicht aufgefallen, da er einer von mehreren ist. Weder das Personal noch Patienten, Besucher oder Techniker bemerkten den Defekt.
Symbolbild
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