22.11.2015 17:28 |

Kreml-Lob im TV

Assad sieht sich dank Hilfe aus Moskau im Aufwind

Syriens Präsident Bashar al-Assad sieht sich durch die russischen Luftangriffe auf Rebellen in dem Bürgerkriegsland im Aufwind. "Nach der Teilnahme der russischen Luftwaffe im Kampf gegen den Terrorismus hat sich die Situation auf eine sehr gute Weise entwickelt", sagte Assad nach Angaben der staatlichen Agentur Sana vom Sonntag in einem Interview des chinesischen Fernsehsenders Phoenix.
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Die syrische Armee rücke an fast jeder Front vor, wird Assad zitiert. Moskau bombardiert seit Ende September Ziele in Syrien. Damit soll nach Angaben des Kremls die Terrormiliz IS bekämpft werden. Der Westen und syrische Aktivisten werfen Russland jedoch vor, dass sich die meisten Luftangriffe gegen andere Rebellen richteten, um die ausgelaugten Kämpfer seines Verbündeten Assad zu unterstützen.

Gleichzeitig kritisierte Assad die Luftangriffe des US-geführten Bündnisses gegen den IS, die seit mehr als einem Jahr stattfinden. Das Ergebnis sei gewesen, dass die Terroristen mehr Gebiete einnehmen und mehr Kämpfer rekrutieren hätten können. Tatsächlich war die Einnahme der historischen Oasenstadt Palmyra durch die Extremisten im Mai eine schwere Niederlage für das Regime. Der IS verlor aber auch Gebiete vor allem im Norden Syriens an kurdische Einheiten, die von Luftangriffen des US-Bündnisses unterstützt werden.

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