Erster Tropensturm
¿Alberto¿ wird kein Hurrikan, aber gefährlich
Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde haben Floridas Wetterexperten gemessen. Ab 119 Kilometern pro Stunde würde „Alberto“ als Hurrikan der Stärke 1 eingestuft. Erste Ausläufer des Wirbelsturms brachten der Küste Floridas schon am Montag schwere Regenfälle.
Evakuierungen und Vorsorge-Notstand
Derzeit zieht „Alberto“ auf die Nordwestküste des Bundesstaates zu. Die Behörden forderten tausende Bewohner auf, vorgelagerte Inseln, Überflutungsgebiete und Wohnwagensiedlungen zu verlassen. 26 Notquartiere in 16 Bezirken wurden geöffnet. Hausbesitzer versorgten sich mit Kettensägen, Spanplatten und Notvorräten. Die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA stellte Busse zum Transport von bedrohten Bewohnern bereit.
Erste Berichte über Schäden
„Wir wollen nichts übertreiben, wir wollen aber auch nichts auf die leichte Schulter nehmen", sagte der Direktor des Hurrikan-Zentrums, Max Mayfield, dem Sender CNN. „Alberto“ sei nach wie vor in der Lage, schwere Schäden zu verursachen. Erste Berichte über zerstörte Häuser liegen bereits vor, das betraf aber bisher nur unbewohnte, baufällige Gebäude.
Hurrikan-Saison begann sehr früh
Nach den Verwüstungen durch die Hurrikans des vergangenen Jahres haben Experten auch für dieses Jahr eine sehr intensive Wirbelsturm-Saison vorhergesagt. Dass sich „Alberto“ so früh bildete, scheint diese Prognosen zu bestätigen.
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