Di, 21. August 2018

Lebensbedrohlich

09.11.2015 16:42

Migranten erlitten Pilzvergiftungen

Lebensbedrohliche Vergiftungen erlitten mehrere Flüchtlinge, nachdem sie Knollenblätterpilze auf ihrer Flucht gegessen hatten. Jetzt warnen Ärzte die Hilfesuchenden vor dem Sammeln von Pilzen: "Ein Pilz, den sie aus ihrer Heimat als schmackhaften Speisepilz kennen, kann hier einen tödlichen Doppelgänger haben!"

Die Rettungsorganisationen haben in allen Flüchtlingsnotquartieren in Kärnten mehrere Flugzettel mit dem Warnhinweis vor giftigen Pilzen angeschlagen.

Alleine in Hannover in Deutschland sollen demnach bis dato mehr als 30 Flüchtlinge mit lebensbedrohlichen Pilzvergiftungen eingeliefert worden sein. Der Grund: In Deutschland und auch Österreich gibt es teils sehr giftige Pilze, die jedoch essbaren Pilzen aus anderen Teilen der Welt stark ähneln.

Besonders gefährlich ist der Knollenblätterpilz, da dieser keinen abstoßenden Geschmack aufweist und Krankheitssymptome erst nach Stunden auftreten.

In Kärnten gab es laut Krankenhaus-Sprecherin Kerstin Wrussnig bisher noch keine Vergiftungsfälle. Flugzettel in mehreren Sprachen warnen die Flüchtlinge in den Notunterkünften vor dem Verzehr hochgiftiger Schwammerln.

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