Deshalb werden Bauchhöhlenschwangerschaften spätestens in der achten Woche festgestellt und abgebrochen - wenn sie nicht ohnehin schon früher mit Fehlgeburt endeten. Daher kommt es weltweit nur ganz selten zu einer Geburt. „Und von diesen wenigen ist nur eins von einer Million Babys gesund“, rechnet Primar Tews von der Linzer Frauenklinik vor. Das Linzer „Wunderkind“ gibt es nur, weil die Frau keine Ahnung hatte, dass ein Kind unterwegs ist, und nie zum Arzt gegangen ist.
„Zum Wunder zumindest einen Teil beigetragen hat aber auch die moderne Zusammenarbeit der Spitäler“, ist Tews überzeugt. Die „Liesln“ überwiesen nämlich die Patientin mit den seltsamen Bauchschmerzen an die Mediziner der Frauenklinik, ein Spezialist vom AKH war im zehnköpfigen Operationsteam dabei. „Ein gelungener Einstand für die neue Klinik und unsere Kooperations-Partner“, freut sich Dr. Gernot Tews.
Häufiger als in der Bauchhöhle nistet sich ein Baby in einem Eileiter der werdenden Mutter ein. Auch diese Schwangerschafts-Komplikation ist gefährlich. „Wir sind ein Zentrum und behandeln jedes Jahr etwa sechzig solcher Fälle“, sagt Tews.
Foto: Frauenklinik
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