„Mich hat meine Mutter geweckt, die im zweiten Stock des Hauses auf den Brand aufmerksam geworden war - ich wäre sonst im Qualm erstickt“, erzählt Firmenchef Markus W. im „Krone“-Interview. Er hat seine Wohnung unmittelbar über der Werkstatt an der Gluckstraße 30, in der Freitag früh um 3.10 Uhr das Feuer ausgebrochen war. Schon nach einer halben Stunde konnten die eingesetzten Berufsfeuerwehrleute „Brand aus“ melden.
Am Vormittag untersuchten sie dann die Ausbruchsstelle in einem Lagerraum, der in einem Halbstock der Werkstatt liegt - und machten die schreckliche Entdeckung. Wie Beamte des Landeskriminalamtes ermittelten, dürfte es sich bei dem Opfer um einen Studenten aus Polen handeln, der seit 14 Tagen auf Besuch bei seinem Vater ist, der neben der Bootsfirma in einem Wohnwagen lebt. In diesem trennten sich gegen 23 Uhr Vater und Sohn. Der Student ging in den Lagerraum, wo er in einem Feldbett schlief - und dem Feuer nicht mehr entkommen konnte.
„Der Brand dürfte beim Verteiler eines vermutlich defekten Heizstrahlers ausgebrochen sein - der Student starb, weil er es warm haben wollte“, erklärte ein Ermittler nach den technischen Untersuchungen.
Foto: Horst Einöder
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