Dienstag, gegen 21.15 Uhr am Mitterweg: Im Hinterhof eines Wohnhauses brennt ein Pkw der Marke Honda lichterloh! Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen und somit wohl Schlimmeres verhindern. Die Brandursache ist noch unklar. Wie aus Polizeikreisen zu hören ist, liegt aber der Verdacht nahe, dass auch dieses Auto absichtlich abgefackelt wurde. Es wäre dies der siebente Pkw-Brandanschlag in Innsbruck im vergangenen Halbjahr.
Hinsichtlich Täter tappen die Ermittler weiterhin völlig im Dunkeln - auch wenn die Spuren derweil in die illegale Sex-Szene führen. "Es bestehen Zusammenhänge zum Rotlicht-Milieu. Diese haben sich aber noch nicht bestätigt. Deshalb wird auch weiter in alle Richtungen ermittelt", heißt es von Seiten der Polizei. Es liegt jedoch nahe, dass die kriminelle Szene hier die Finger mit im Spiel hat. Angeblich sollen Besitzer der betroffenen Autos bzw. jene, die mit den Gefährten regelmäßig unterwegs waren, mit dem Rotlicht-Milieu in Verbindung gebracht werden können.
Mysteriöse Brandserie startete bereits im April
Die Serie begann im heurigen April. Damals wurde am Mitterweg, wo der illegale Straßenstrich floriert, mit Grillanzündern ein Auto abgefackelt. Ebenfalls am Mitterweg, beim Merkur, wurde am 4. August ein BMW ein Raub der Flammen. Brandstiftung! Nur wenige Tage später der nächste Autobrand - in einer Seitengasse nahe des Hauptbahnhofes, unweit von einem Bordell entfernt. Am Abend des 13. August ging in der Haller Straße erneut ein Wagen in Flammen auf. Gefahren wurde der Pkw offenbar von einem Bulgaren. Weiter ging es dann am 12. September in der Museumsstraße und eine Woche später in der Erlerstraße - wieder waren Grillanzünder im Spiel.
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