Immer wieder besuchte der 43-Jährige die Prostituierte in ihrem Zimmer am Innsbrucker Mitterweg. Warum er am 6. Juli eine Aktentasche mit 50.000 € dabei hatte, dazu schweigt der Mann bis heute eisern. Gegenüber den Ermittlern beteuerte er aber, dass die 22-Jährige nichts mit dem Überfall zu tun hat und von den Räubern entführt worden sei. Der 43-Jährige hatte sich offenbar in die Prostituierte verliebt und merkte nicht, dass sie es war, die die Täter zu ihm führte.
Chefermittler Ernst Kranebitter rekonstruiert aufgrund der nun vorliegenden Erkenntnisse den Tathergang: "Die 22-Jährige verließ das Zimmer und sperrte zu. Mit dem selben Schlüssel öffneten zwei vermummte Räuber die Tür, schlugen das Opfer nieder und flüchteten mit der Aktentasche samt Geld."
Die Prostituierte und einer der Täter (44) sind amtsbekannt. Sie stammen aus Rumänien und setzten sich nach der Tat ins Ausland ab. Die Identität des dritten Täters ist noch nicht bekannt.
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