"Die Obduktion am Dienstag Vormittag ergab, dass die junge Frau ihren schweren inneren Verletzungen erlegen ist. Vor allem die Schädelfrakturen waren zu massiv", sagt Chefinspektor Ernst Kranebitter. Wie es zu dem Unglück kam, ist auch weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Fakt ist, dass die ehemals schönste Frau Österreichs am Freitag gegen 13.30 Uhr 30 Meter unterhalb der Aussichtsplattform Drachenfelsen zu liegen kam.
Handy wird noch untersucht
"Ein Jogger sah Kadic um 12.32 Uhr auf der Absperrung sitzend und am Handy tippend. Es deutet derzeit nichts darauf hin, dass sie zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle ein Selfie gemacht hat", schildert Kranebitter und ergänzt: "Wir konnten ihr Handy jedoch aufgrund eines technischen Defekts noch nicht genauer untersuchen. Wir sind aber dran." Was in der darauffolgenden Stunde bis zum Absturz passierte, bleibt rätselhaft. "Wir gehen von einem tragischen Unfall aus, vor allem, da es nach wie vor keine unmittelbaren Zeugen gibt", stellt der Chefinspektor klar. Wann die Tirolerin beerdigt wird, ist noch unklar. "Die Verstorbene muss erst freigegeben werden", erklärt Kranebitter.
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