01.06.2006 11:05 |

Traurige Bilanz

Erschütternde Selbstmordquote in Japan

Traurige Bilanz im Land der aufgehenden Sonne: In Japan haben sich im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Menschen selbst das Leben genommen. Gesundheitsprobleme erscheinen dabei als häufigster Grund, gefolgt von wirtschaftlichen Problemen, wie die nationale Polizeibehörde am Donnerstag bekannt gab. Insgesamt stieg die Zahl der Selbstmorde zum Vorjahr um 0,7 Prozent auf 32.552 Menschen.

Damit registrierte die rund 127 Millionen Bewohner zählende zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt im nunmehr achten Jahr in Folge mehr als 30.000 Suizidfälle.

Die Zahl derer, die sich wegen schwerer Gesundheitsprobleme das Leben nahmen, erhöhte sich dabei um 1,5 Prozent auf rund 15 000. Bei den Opfern, die sich wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten oder anderer Existenzprobleme umbrachten, belief sich die Zahl auf 7756 Menschen, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte der im Berichtsjahr registrierten Selbstmorde wurde von Menschen über 50 Jahre oder älteren Jahrgangs begangen. Während jedoch der Anteil dieser Altersgruppe zum Vorjahr sank, erhöhte sich die Anzahl der 40- 50-Jährigen oder lebensmüder Menschen jüngeren Alters, hieß es weiter.