Wiederbetätigung

Nazi-Parolen bei einem Fußballspiel

Kärnten
19.10.2015 16:09
Mit Nazi-Parolen und Hitlergruß anstatt mit Toren ist ein Spieler des ASKÖ Wölfnitz am Samstag beim Match gegen DSG Zell/Sele aufgefallen. Zudem hatte er die „88“ auf seine Stutzen gemalt – in Neonazikreisen das Symbol für „Heil Hitler“. Jetzt hat der Staatsschutz Ermittlungen gegen den Kicker aufgenommen.

Das Spiel der Unterliga-Ost hatte am Montag ein Nachspiel beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). Dort wurden Spieler und Funktionäre des DSG Zell/Sele befragt.

Konkret sollen zwei DSG-Spieler mit rechtsradikalen Sprüchen beschimpft worden sein. "Das Ganze hat sich in der zweiten Spielhälfte nach einem Foul ereignet. Ein 24-Jähriger soll ’Es gibt nur einen Führer’ und ,Ihr gehört alle vergast‘ zu den Gegnern gerufen haben", schildert Helmut Mayer, Leiter des LVT. Außerdem soll der Wölfnitzer Spieler die Hand zum Hitlergruß erhoben haben.

Dem nicht genug, hatte der Spieler auf seine Stutzen die "88" gemalt. Diese Zahl ist ein Code in rechtsradikalen Kreisen und steht für "Heil Hitler". Der 24-Jährige wird wegen Wiederbetätigung und Verhetzung angezeigt.

"Die 88 ist die Lieblingszahl des Spielers. Auch ist er noch nie wegen Antisemitismus aufgefallen. So etwas würden weder ich noch der Vorstand tolerieren", erklärt ASKÖ-Trainer Alexander Suppantschitsch.

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