Schaf stark belastet

Wieder HCB-Alarm bei Fleisch

Kärnten
24.09.2015 17:54
Neben dem politischen Wirbel um den HCB-Skandal im Görtschitztal (siehe Seite 18) sorgen auch aktuelle Messwerte aus der Region wieder für Aufregung: Eine besorgte Biobäuerin ließ zwei Schafe außerhalb von Kärnten testen - ein junges Lamm war HCB-frei, ein älteres Tier dagegen wies neunfach überhöhte Werte auf!

Die Ergebnisse der Klosterneuburger Lebensmittelversuchsanstalt seien besorgniserregend, wie GLOBAL 2000 meint. "Das ältere Schaf, das immer im Freien gehalten wurde, war sehr stark belastet", erklärt der Umweltexperte Helmut Burtscher.

Was bedeutet das für die Görtschitztaler - etwa jene Biobauernfamilie, von deren Hof die Tiere stammen? Burtscher: "Sie vergiften sich jeden Tag weiter, wenn sie kontaminiertes Fleisch und andere Produkte essen!" Er fordert, dass das Kontrollnetz engmaschiger werden muss - und die veralteten HCB-Grenzwerte der EU endlich neu definiert werden: "Das Land Kärnten darf sich nicht darauf zurückziehen und vielleicht aus Geldnot Analysen einsparen, nach dem Motto, passt eh". Genau so schaut es aber aus. HCB-Koordinator Albert Kreiner ließ sofort wissen, dass das Schaffleisch "lebensmittelrechtlich völlig unbedenklich ist".

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