„Da muss man empfehlen, dass sich die Eltern eben mehr um ihre Kinder kümmern. Das wäre den Jugendlichen am wichtigsten. Das weiß ich aus vielen Gesprächen“, kommentiert Landesrat Josef Ackerl (SPÖ) kühl die doch recht massive Ablehnung seines liberalen Jugendschutzgesetzes: Schon 48 Prozent der Oberösterreicher glauben, dass dem Nachwuchs vom Gesetzgeber zu viele Freiheiten zugestanden würden. 2003, bei einer früheren Umfrage, waren es „nur“ 43 Prozent. Immerhin halten aber 62 Prozent der interviewten Eltern das Gesetz für „sehr sinnvoll“.
Acht von zehn Befragten halten 18 Jahre für die richtige Altersgrenze bei der Freigabe von harten Getränken und Mischgetränken, den so genannten Alkopops. Und gerade dieser S“prudel mit Schnaps“ ist momentan bei den 14 bis 17-Jährigen besonders angesagt. Bier und Wein sind praktisch „out“.
Die oft verteufelte Jugend ist großteils fast zu brav: 65 Prozent der oberösterreichischen Teenager geben an, dass sie nur selten bis gar nicht fortgingen. Der Wunsch nach mehr Polizei ist für Ackerl logisch: „Die Beamten erzählen mir oft, dass sie gar nicht genug Zeit für Kontrollen haben.“
Foto: Erich Petschenig













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