Mit dem neuen Xbox-Spiel "Steel Battallion" sorgt die Spielkonsole für Aufsehen: Eigens für das Spiel wurde eine Spielsteuerung entwickelt, die beispiellos ist: Mit zwei Joysticks, 40 Knöpfen und drei Fußpedalen steuert man riesige Panzer-Roboter durch feindliches Gebiet.
Wer bisher der Meinung war, der Controller derXbox wäre zu groß, der hat noch nicht die Steuerungseinheitzum Spiel "Steel Battalion" gesehen. Allein zumStarten des Mech-Warriors, einem futuristischenPanzer-Roboter, müssen 4 Knöpfe gedrückt,und 5 Hebel umgelegt werden, dann erst kann amSchaltknüppel der erste Gang eingelegt werden, und der bisan die Zähne bewaffnete "Decipher"-Roboter beginnt zu marschieren.
Während man mit dem linken Sticknur die Richtung und sein Sichtfeld steuert,bewegt man mit dem rechten Stick das Feuerleitwerk,um auf gegnerische Mechs oder Verteidigungsbunker mit schwerenMaschinengewehren oder Raketen zu feuern. So unglaublich das allesklingt ist es auch.
Um 200$ ist in den USA das streng limitierteSpiel zu erwerben, wäre es nicht schon ausverkauft.Nun wird es "Steel Battalion" auch in Österreichgeben.
Allerdings gibt es neben Lob für die unglaublichsteSpieleinovation seit Pac Man leider auch Kritik, die die Grafikund die Menüführung des Spiels betrifft: Alle Missionensind in einem fahlen Grauschleier gehalten, Feinde oftnur durch die automatischen Zielsucher als solche zu erkennen.Auch bei der Menüführung scheinen die Entwickler einwenig unter Zeitdruck gearbeitet zu haben, da hat man als Xbox-Besitzerschon optisch schöneres gesehen.
Der Spielspass ist, jedenfalls für jene, dieeinst schon Pac Man grafisch toll fanden, allerdings ungebrochenhoch. Sounds und Grafikeffektesind sehr gut umgesetzt, der Bildschirm logisch aufgebaut. Nursollte man einen großen Fernseher haben, denn neben allenInstrumenten, die man während den Schlachten braucht, istdas Sichtfeld auf das Schlachtfeld eher klein gehalten.
Dennoch: In der Hoffnung, dass "Steel Batallion"nicht das einzige Spiel für die Riesencontroller-Stationbleibt:
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