Mi, 17. Oktober 2018

Vor allem zur FPÖ

23.08.2015 19:02

Wähler wandern bereits vom Team Stronach ab

In Meinungsumfragen ist das vor der Nationalratswahl 2013 mit großen Erwartungen angetretene Team Stronach mit knapp zwei Prozent kaum noch messbar. Die Wähler haben sich verflüchtigt und wandern zu anderen Parteien bzw. ins Nichtwählerlager ab. Die Freiheitlichen profitieren am meisten.

Laut einer IMAS-Umfrage, die auf 4000 Interviews basiert, gibt es drei Gruppen, zu denen die seinerzeitigen Stronach-Wähler flüchten:

  • Das sind zu 50 Prozent die Freiheitlichen, wobei es sich um eine Rückkehr zur FPÖ handelt. Bei der letzten Nationalratswahl konnte nämlich der Selfmade-Milliardär Frank Stronach Heinz-Christian Strache gar nicht so wenige Wähler abspenstig machen.
  • Etwa 30 Prozent der ehemaligen Stronach-Wähler sind vorläufig in Warteposition und somit dem Nichtwählerbereich zuzuzählen.
  • Zu 20 Prozent kann schließlich die ÖVP profitieren. Das von Klubchef Reinhold Lopatka begünstigte Überlaufen von Stronach-Abgeordneten wie etwa der ehemaligen engsten Mitarbeiterin des Parteigründers, Kathrin Nachbaur, hat der Partei von Reinhold Mitterlehner zunächst einmal nur wenig gebracht.

Minister-Kritik an den Rochaden
Ganz aktuell kritisierte bei der Eröffnung des Forum Alpbach ÖVP-Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter den Wechsel von Stronach-Abgeordneten zur ÖVP. Seiner Meinung nach seien solche Rochaden grundsätzlich "entbehrlich".

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