Feuergefecht
Drahtzieher der Dahab-Anschläge getötet
Damit wurden seit den Anschlägen in dem Sinai-Touristenort vom 24. April insgesamt sieben Verdächtige erschossen. Unter den 22 Toten, die bei der Bombenserie ums Leben gekommen waren, waren neben 13 Ägyptern und sechs Ausländern drei Selbstmordattentäter. Eines der Opfer war ein zehnjähriger Junge aus Deutschland. Zwei Tage nach den Anschlägen sprengten sich im Nord-Sinai zwei Selbstmordattentäter neben ägyptischen Polizisten und Angehörigen der multinationalen Friedenstruppe in die Luft. Außer den Attentätern kam dabei niemand zu Schaden.
Al-Melahi soll nach offizieller Darstellung eine Terrorgruppe namens Tawhid wa Dschihad (göttliche Einheit und Heiliger Krieg) angeführt haben. Die Gruppe soll auch Beziehungen zu den Terroristen gehabt haben, die 2004 und 2005 Touristen in den Sinai-Badeorten Taba und Scharm el-Scheich getötet hatten.
Die Polizei hatte nach den Anschlägen erklärt, hinter dem Bombenterror stecke eine Gruppe von Beduinen aus dem Norden der Sinai-Halbinsel. Ägyptische Terrorismusexperten hatten in den vergangenen Tagen Zweifel an der offiziellen Darstellung geäußert. Nach den Anschlägen in Dahab waren Dutzende Verdächtige in Untersuchungshaft genommen worden.
Symbolbild



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