Odyssee vorbei

Mordverdächtiger sitzt in Wels

Oberösterreich
05.05.2006 23:16
Seine Flucht endete nach 62 Stunden in Straßburg, seine Odyssee über Paris und Wien nach drei Wochen endlich in Wels: Hier wird jetzt der U-Häftling Michael Götzendorfer (25) zu den Hintergründen der Bluttat an seiner Freundin Gabriele Kölblinger (26) in Eberstalzell verhört. Was hat diesen Blutrausch ausgelöst?

Sie sei ihm nachgelaufen, sei wieder dagestanden: Sie hat mich narrisch gmacht, gestand der Tatverdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt. Die Linzer Ermittler wollten aber mehr Details zum Motiv und Mord erfahren, doch statt ihnen durften Wiener Kollegen den Häftling am Freitag von Paris abholen  und während des Flugs mit ihm plaudern.

 In Schwechat war dann Übergabe: Blass und geknickt wirkte der langhaarige und vollbärtige Götzendorfer, als er im Polizeiauto in Richtung Welser Gefängnis gebracht wurde. Wir haben während der Fahrt kein Verhör geführt, das jetzt dem U-Richter vorbehalten bleibt, berichtet Chefinspektor Manfred Burger. Und von sich aus habe Michael Götzendorfer auch nichts erzählt. 

 

 

Foto: Andi Schiel

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