So, 24. Juni 2018

Sprit bleibt teuer

24.04.2006 16:28

OPEC will Produktion trotz Ölpreishoch nicht erhöhen

Die Organisation Öl exportierender Staaten (OPEC) kündigte an, ihre Förderquoten trotz der hohen Preise nicht ausweiten zu wollen. "Es gibt keine Änderung", sagte der venezolanische Energieminister Ramirez bei einem informellen Treffen des Kartells in Doha. Es gebe genug Öl auf dem Markt, sagte auch der katarische Ölminister El Attijah.

Damit erteilte die OPEC den Wünschen von Wirtschaftsminister Bartenstein eine Abfuhr. Bartenstein hatte von einer "breiten Zustimmung" für Pläne gesprochen, stärker in die Förderung und Verarbeitung von Erdöl zu investieren. Das OPEC-Treffen fand am Rande des Internationalen Energieforums statt, das Bartenstein als derzeitiger Vorsitzender des EU-Energierates besuchte.

Druck von Ölpreisen nehmen
Schützenhilfe erhielt Bartenstein vom deutschen Wirtschaftsminister Glos. Glos forderte die Ölproduzenten auf, ihre Förderanlagen zu modernisieren und so den Druck von den derzeitigen Ölpreisen zu nehmen.

Der Ölpreis stabilisierte sich unterdessen auf hohem Niveau. In New York wurde ein Fass der Referenzsorte Light Sweet Crude im elektronischen Handel mit 74,47 Dollar (rund 60,25 Euro) gehandelt und damit 70 Cent unter seinem Rekordstand vom Freitag. In London kostete das Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,97 Dollar und damit gut 50 Cent weniger als zu Handelsschluss am Freitag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.