Sa, 18. August 2018

Filmdreh in Kärnten:

15.06.2015 16:17

Tagebücher des Kampffliegers Leopold Guggenberger

Vor 100 Jahren mussten die Kärntner beginnen, ihr Heimatland gegen Italien zu verteidigen. Zahlreiche Menschen wie der Vater des Klagenfurter Altbürgermeisters Leopold Guggenberger ließen dabei ihr Leben. Sein Schicksal wird derzeit verfilmt.

In "Guggis" letztem Buch, dem Kriegstagebuch seines Vaters, ist alles genau beschrieben. Der Inhalt ist geschichtlich derartig wichtig, dass dieses Buch derzeit verfilmt und im Frühjahr 2016 im ORF und ARD gesendet wird. Nicht nur wegen der tragischen Erinnerung. "Zum Himmel ich marschiere!" wird der Film zum gleichnamigen Buch von Regisseur Alfred Ninaus heißen.

Gedreht wurde im Raum Lienz, zuvor bereits in Klagenfurt und im Lesachtal. Für die Originalität der Szenen war Peter Pritz, der persönliche Mitarbeiter von Karl Habsburg, verantwortlich. Der Kaiserenkel wird in diesem Film übrigens die Rolle eines Kommentators einnehmen.

Fünf Monate nach seinem tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz (am 19. April 1918) kam sein gleichnamiger Sohn Leopold Guggenberger zur Welt. 100 Jahre danach erfüllt sich mit diesem Film "Guggis" größter Wunsch. "Da gibt es nicht nur ein Buch über den Einsatz meines Vaters für Kärnten, sein Kampf fürs Heimatland wird auch noch verfilmt!", so Guggenberger.

Er liest aus dem Buch, als eine Division aus der Ostfront, mit dabei Guggenberger sen., nach der Kriegserklärung Italiens zur Südfront reiste: "Durchs Steirische Oberland und dann mit einem Ruck ins Kärntnerland. Ein Jauchzen und hinein, der ganze Tag in eitel Freude und Wonne."

Wenige Monate später fiel Leopold Guggenberger.

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