Gleich viele Wähler
Kanadischer Abgeordneter per Münzwurf bestimmt
Ausland
20.05.2015 21:15
Ein Münzwurf hat in einer ostkanadischen Provinz über die Wahl eines Parlamentsabgeordneten entschieden. Das berichtete der "Guardian" aus Charlottetown in der kleinen Provinz Prince Edward Island am Mittwoch.
Demnach hatten die beiden Kandidaten Alan McIsaac und Mary Ellen McInnis bei der Wahl zum Provinzparlament Anfang des Monats nur zwei Stimmen Abstand. McInnis forderte daraufhin eine Neuauszählung - mit überraschendem Ausgang: Die erneute Auszählung der Stimmzettel ergab für beide Kandidaten exakt 1.173 Stimmen.
Ein Gesetz in der Provinz sieht für diesen Fall vor, dass per Münzwurf entschieden wird. Dabei ist präzise festgeschrieben, dass sich keiner der Kandidaten für Kopf oder Zahl entscheiden darf, sondern das Alphabet entscheidet. Im Fall von McInnis und McIsaac gab der vierte Buchstabe der Nachnamen den Ausschlag: McIsaac bekam Kopf zugeteilt und gewann.
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