Weltweite Bedrohung
Warnung vor “neuer Phase” des Terrorismus
Ein sogenannter einsamer Wolf könne "jederzeit zuschlagen". Die Theorie vom "einsamen Wolf" besagt, dass sich ein potenzieller Attentäter im Stillen und im Alleingang radikalisiert und dann eigenmächtig in Aktion tritt - ohne in Verbindung mit islamistischen Organisationen oder zur radikalen Islamistenszene zu stehen.
FBI-Chef James Comey hatte sich vor einigen Tagen Medienberichten zufolge besorgt gezeigt, dass die IS-Miliz mit ihrer Propaganda im Internet Sympathisanten zu Attacken auf Polizisten und Soldaten in den USA anstifte. In den Vereinigten Staaten gebe es "Hunderte, vielleicht Tausende" IS-Sympathisanten, die von den Dschihadisten in sozialen Online-Medien angesprochen und zu Anschlägen aufgefordert worden seien.
Attacke auf Veranstaltungszentrum bei Dallas
Das US-Militär verstärkte inzwischen die Sicherheitsvorkehrungen auf seinen Stützpunkten in den Vereinigten Staaten. Vergangenen Sonntag hatten zwei mutmaßliche Islamisten mit Sturmgewehren ein Veranstaltungszentrum in einem Vorort von Dallas attackiert, in dem Karikaturen des muslimischen Propheten Mohammed gezeigt wurden. Dabei verletzten sie einen Wachmann. Ein Polizist tötete die schwer bewaffneten Angreifer. Die Bundespolizei FBI soll einen der beiden Attentäter bereits zuvor als Terrorverdächtigen im Visier gehabt haben.
Der IS bekannte sich zu dem Angriff, die US-Regierung geht nach Angaben von Verteidigungsminister Ashton Carter aber nicht davon aus, dass die Miliz den Anschlag gesteuert habe.
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