So, 19. August 2018

Mehrere Tote

17.04.2015 20:47

Selbstmordanschlag vor US-Konsulat im Nordirak

Vor dem US-Konsulat in der nordirakischen Stadt Erbil hat ein Selbstmordattentäter mehrere Menschen mit in den Tod gerissen. Nach offiziell nicht bestätigten Angaben aus Sicherheitskreisen gab es bei dem Anschlag am Freitag neun Tote. Es handle sich um Einheimische.

Augenzeugen sahen ein Fahrzeug, das sich dem Tor des Konsulats näherte und explodierte. Wachmannschaften hätten das Feuer eröffnet. Rauchsäulen stiegen über dem Ort der gewaltigen Detonation auf.

Die Terrormiliz Islamischer Staat habe sich zu der Tat bekannt, berichtete die Dschihad-Beobachterplattform Site. Amerikanische Konsulatsmitarbeiter oder lokale Wachmannschaften seien nicht zu Schaden gekommen, berichtete der US-Fernsehsender ABC unter Berufung auf das US-Außenministerium.

Erbil ist die Verwaltungszentrale des autonomen Kurdengebiets im irakischen Staatsverband. Die Kurden haben dort ihre eigene Gesetzgebung und ihr eigenes Militär, die Peschmerga-Milizen. Sie verwenden auch eigene staatliche Symbole wie Fahnen und Wappen. Sie arbeiten eng mit den USA zusammen, außerdem bilden westliche Staaten kurdische Peschmerga für den Kampf gegen die Terrormiliz IS aus. Anschläge sind in den Kurdengebieten seltener als in den anderen Landesteilen des krisengeschüttelten Iraks.

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