Weiter Rätselraten

Welser ¿Train Man¿ spricht nur mit Händen

Oberösterreich
16.03.2006 18:30
Bisher vermisst niemand den Welser „Train Man“, der ohne Geld und Papiere im Zug zwischen Linz und Salzburg pendelte. Es gibt nur zehn vage Zeugen, die ihn auf Bahnhöfen oder in Spitälern gesehen haben wollen. Er spricht noch immer kein Wort, deutet nur mit seinen Händen.

Die Ärzte in der Welser psychiatrischen Klinik sind nicht sicher, ob der „Train Man“ Deutsch versteht. Zwar legt er auf Aufforderung das Besteck so hin, wie es gewünscht wird, aber: „Manchen Anweisungen folgt er, manchen nicht“,  sagt Oberarzt Dr. Christian Jagsch. „Vielleicht liest er ja nur die Gestik.“ Auf jeden Fall isst und trinkt er, genießt offenbar sein bequemes Bett. „Wir können ihn nur beobachten und abwarten“, so Jagsch. Sprachblockaden bei Psychosen kämen öfter vor, lösen sich aber meist nach zwei bis drei Tagen. Fest steht auch, dass der Patient gepflegt ist und daher nicht längere Zeit auf der Straße gelebt haben kann.

Das Landeskriminalamt bittet unter der Telefonnummer 0 59 133-40 33 33 dringend um Hinweise über den etwa 25- bis 35-jährigen Unbekannten.

 

Foto: SiD f. OÖ 

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