Mo, 18. Juni 2018

Dogge schnappte zu

22.02.2015 18:38

Nach Hundebiss gab's keine Entschuldigung

Zahlreiche Bissspuren sind auf Franz Dürnbergers linkem Arm zu sehen. Vor drei Wochen war er beim Spaziergang mit seinem Chihuahua in seinem Heimatort Molln von einer Dogge attackiert und schwer verletzt worden. Mittlerweile ist er wieder daheim, doch der Vorfall wird ihn noch lange beschäftigen, erzählt Dürnberger im "Krone"-Interview.

"Krone": Wie geht es Ihnen nach der Hundeattacke?
Franz Dürnberger: Nicht gut, ich habe noch große Schmerzen und kann den Arm auch noch nicht ordentlich bewegen. Es wird wohl noch Monate dauern, bis alles verheilt ist. Ich kann momentan weder arbeiten, noch Auto fahren.

"Krone": Auch Ihr Hund „Ricky“ wurde gebissen.
Dürnberger: Ja, er war 16 Tage in der Welser Tierklinik, hatte Rippenbrüche, eine Lungenquetschung. Dann kam noch eine Infektion dazu. Die Behandlung kostete mich mehrere tausend Euro, ich habe Angst, dass ich auf den Kosten sitzen bleibe. Jetzt geht es ihm zwar besser, aber seit der Attacke ist er extrem anhänglich geworden.

"Krone": Sie liefen nach dem Vorfall noch bis nach Hause.
Dürnberger: Ich war geschockt, hab’ den Hund genommen, bin gerannt. Daheim bin ich kollabiert, wurde im Heli ins Spital geflogen.

"Krone": Auf die Halterin der Dogge sind Sie nicht gut zu sprechen.
Dürnberger: Sie hat sich nie gemeldet oder  entschuldigt. Angeblich war ihr Hund schon zuvor auffällig,  leider wurde er ihr nicht abgenommen. Was, wenn er nächstes Mal ein Kind beißt? Ich hoffe, die Behörden tun etwas.

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