Von Stattegg über Kalkleiten und die Fürwallnerhöhe geht's bis nach St. Radegund – Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti haben für unsere Leser diesmal eine sehr abwechslungsreiche Streckenwanderung ausgewählt, die auch mit toller Busanbindung ab Graz punktet.
Ein Motto der Erlebnisregion Graz lautet „Von Stadt auf Land in 10 Minuten“ – und genau das trifft auf diese Wanderung zu. Kaum aus dem Bus ausgestiegen, führen schmale Steige und alte Hohlwege durch ausgedehnte Mischwälder. Die Streckentour verbindet Stattegg mit St. Radegund durch die bewaldete Hügellandschaft nördlich von Graz.
Bei Kalkleiten eröffnen sich schöne Ausblicke auf die Stadt, während sich auch der Schöckl, der Hausberg der Grazer, immer wieder zeigt. Ein Teil der Route führt über einen Wanderweg, der nach Dr. Hans Fuchs benannt ist, einem Allgemeinmediziner und Befürworter komplementärer Heilmethoden.
Der letzte Abschnitt geht über die Fürwallnerhöhe mit Aussichtsplatz, Gipfelkreuz und „Steiermarkbank“ zum markanten Novystein und entlang der historischen Quellen nach St. Radegund.
Fazit: eine waldreiche Öffi-Tour für das ganze Jahr.
Wir starten an der Bushaltestelle Andritz Ursprung und folgen dem Weg 730 in Richtung Kalkleiten. Durch das Siedlungsgebiet geht es bergauf, bis wir rechts zum Haus Weinbergweg 6 abzweigen. Kurz darauf befindet sich links der unscheinbare Einstieg in einen Steig, der durch den Wald bergauf führt. Auf dem Weg 730 erreichen wir Kalkleiten mit der Bergkirche Maria Schutz. Über Waldsteige und Forststraßen geht es weiter bis nahe der Erhardhöhe (1049 m), wo wir rechts auf den Weg 27 zum Novystein abzweigen.
Der bewaldete Gipfel Hohenberg (1048 m) liegt wenige Meter abseits des Weges. Nach einem Abstieg und kurzen Gegenanstieg erreichen wir die Fürwallnerhöhe (910 m). Über den Novystein und den Quellenweg wandern wir nach St. Radegund und vorbei am Kalvarienberg zur Bushaltestelle St. Radegund Ort.
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