Heute werden Österreichs Slalom-Herren um Olympia-Silbermedaillengewiner Fabio Gstrein erstmals auf dem Rennhang in Gurgl ihre Zick-Zack-Schwünge ziehen, ehe am kommenden Wochenende im finnischen Levi auch für sie die Weltcupsaison startet. Mit dabei ist dort auch Johannes Strolz, der die ÖSV-interne Quali gewinnen konnte und damit zu seinem bereits siebten Start in Lappland kommen wird.
„Auch wenn es schon einmal eine ganz gute Vorbereitung war – Weltcuppunkte hat es dafür aber noch keine gegeben“, sagte Johannes Strolz augenzwinkernd, nachdem er sich voriges Wochenende den ersten „Saisonsieg“ geholt hatte. Und zwar bei der ÖSV-internen Quali fürs Slalom-Opening am 15. November in Levi (Fin). In Sölden sicherte sich der 34-Jähriger in souveräner Manier eines von drei verfügbaren Tickets, einzig der Tiroler Simon Rueland kam halbwegs an die Performance des Warthers heran. Den dritten freien Startplatz konnte sich der Kärntner Oscar Heine holen. Der Mellauer Jakob Greber ging leer aus, der Silbertaler Moritz Zudrell war nicht am Start.
„Für Routinier steht mehr am Spiel“
„Eine Quali ist immer eine sehr eigene Situation. Als arrivierterer Läufer hat man einerseits einen Vorteil, da man solche Situationen schon öfters erlebt hat“, erklärte der Doppelolympiasieger von Peking 2022. „Andererseits steht für einen Routinier mehr am Spiel als für einen jüngeren Läufer. Gott sei Dank hatten wir alle faire Bedingungen, das ist sehr wichtig.“
Highlight im November 2018
Damit wird der HEAD-Pilot in zehn Tagen zum bereits siebten Mal in Levi um Weltcuppunkte rittern. Das bisherige Highlight: Rang 15 im November 2018. Im Vorjahr wurde Strolz 24. Bei den anderen vier Starts fiel der Polizeisportler aus oder verpasste die Qualifikation.
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