
Seit mehr als 60 Jahren wird auf der Kremser Eisbahn gelaufen. Doch die Technik ist in die Jahre gekommen, milde Winter erschweren den Betrieb. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wo und zu welchen Kosten Ersatz möglich ist. Auch eine zusätzliche Trainingshalle wird geprüft.
Mit der traditionellen Eisdisco soll die Kremser Kunsteisbahn am 13. November in die Saison starten – vorausgesetzt, es wird rechtzeitig kalt genug für die Eisaufbereitung. Während sich Familien, Schulen und Vereine auf die ersten Runden freuen, geht es im Hintergrund bereits um die Zukunft der mehr als 60 Jahre alten Anlage.
Auf Initiative von ÖVP-Sportstadträtin Bernadette Laister wurde Ende September eine Machbarkeitsstudie beschlossen. Das beauftragte Planungsbüro Raumkunst vergleicht mögliche Standorte und Bauvarianten sowie die Kosten für Errichtung und Betrieb. Auch energieeffiziente Technik und die Frage, wie sich die Anlage außerhalb der Eissaison nutzen lässt, fließen in die Untersuchung ein.
Vereine bringen ihre Vorschläge ein
Am 9. November findet der erste gemeinsame Planungstermin mit dem Büro und den betroffenen Vereinen statt. Diese haben bereits Vorschläge eingebracht. Laister will das Eislaufen in Krems langfristig sichern – für die Freizeit ebenso wie für das Vereinstraining und reguläre Eishockeyspiele.
Die Studie untersucht auch Varianten für eine zusätzliche Trainingshalle. Der Förthof UHK Krems und die Union Sportakrobatik Krems haben Bedarf an weiteren Trainingsflächen angemeldet. Wegen ihres Alters hat die Eisbahn bei der Untersuchung jedoch Vorrang.
Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat im Laufe des Jahres 2027 vorliegen. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, welche Variante sich umsetzen und finanzieren lässt.
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