Er hat Prinzessin Diana und Madonna gestylt, jetzt ist der britische Starfriseur John Frieda im Alter von 75 Jahren gestorben. Sein Tod wurde am Dienstag auf Instagram bekannt gegeben. Einzelheiten zu seinem Tod wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Zu einem Schwarz-Weiß-Foto des Starfriseurs veröffentlichte das Salon-Team eine bewegende Abschiedsbotschaft. Darin hieß es: „John war für uns mehr als nur ein Mentor. Er war eine wahre Ikone der Friseurbranche. Er war derjenige, der uns alles beigebracht, an uns geglaubt und uns zu besseren Menschen gemacht hat.“
Mit dieser Nachricht nahm das Team von John Frieda Abschied von dem Starfriseur:
Sein Talent und seine Leidenschaft hätten zahlreiche Menschen berührt, sein Vermächtnis werde weiterleben. „Wir werden uns weiterhin bemühen, ihn stolz zu machen“, kündigte das Team an. Abschließend hieß es: „Unsere Gedanken sind bei Johns Familie und allen, die ihn geliebt haben. Ruhe in Frieden, John. Du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.“
„Mutiger Kampf gegen Krankheit“
Auch Star-Coloristin Nicola Clarke, die unter anderem Madonna und Cate Blanchett zu ihren Kundinnen zählt, nahm Abschied von Frieda. „Das ist einer der schwersten Beiträge, die ich jemals verfassen musste“, schrieb sie auf Instagram.
Und weiter: „John Frieda, einer der einflussreichsten und wunderbarsten Mentoren meines Lebens und der freundlichste Mensch überhaupt, ist leider nach einem mutigen Kampf gegen eine Krankheit gestorben.“ An welcher Krankheit Frieda litt, ließ Clarke offen. Gleichzeitig unterstrich sie, dass sein Talent und seine Leidenschaft viele Menschen berührt hätten.
Diese Nachricht veröffentlichte die Star-Coloristin Nicola Clarke zum Tod von John Frieda:
Berühmte Kundinnen
John Frieda wurde 1951 in London geboren. Bereits während seiner Jugend arbeitete er nebenbei im Friseursalon seines Vaters, bevor er sich Anfang 20 selbstständig machte. Bald frisierte er Model Twiggy und Mick Jagger, später zählten auch Prinzessin Diana, Madonna oder Nicole Kidman zu seinen berühmten Kundinnen.
International bekannt wurde Frieda vor allem durch sein Haarpflegeunternehmen und die beliebte Produktlinie Frizz Ease. 2002 übernahm der japanische Konzern Kao das Unternehmen für 450 Millionen Dollar.
„Bester Mensch“
1977 heiratete Frieda die Sängerin Lulu. Aus der Ehe ging Sohn Jordan hervor. 1991 ließ sich das Paar scheiden. 2019 heiratete er erneut, diesmal Avery Agnelli, die Witwe des Fiat-Erben Giovanni Alberto Agnelli. Gemeinsam bekamen sie zwei Kinder.
Avery Agnellis Tochter Asia würdigte ihren Stiefvater nach seinem Tod mit persönlichen Fotos und bezeichnete ihn als den „besten Menschen“ überhaupt. „Ich teile diese Nachricht, weil ich weiß, dass er das Leben so vieler Menschen berührt hat“, erklärte sie.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.