Der nächste entscheidende Schritt für das Jahrhundertprojekt „Donaubrücke Stein-Mautern“ ist gesetzt: Es gab grünes Licht für eine 73,5 Millionen Euro-Investition.
Mitte 2027 soll mit dem Bau der Ersatzbrücke begonnen werden. Unter der Leitung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat die NÖ Landesregierung auf Antrag des Verkehrslandesrates und Landesvizes Udo Landbauer heute die Auftragsvergabe für die Errichtung des Ersatzbauwerkes und für die Erneuerung des Unterbaus der bestehenden Donaubrücke beschlossen.
„Temporärer Brückenschlag“
Konkret entsteht rund 25 Meter stromaufwärts der bestehenden Donaubrücke eine temporäre Verkehrsverbindung mit drei Brückentragwerken. Das 335 Meter lange Haupttragwerk führt über die Donau, zwei weitere Tragwerke über die B3 und B33.
Nach einer geplanten Bauzeit von rund 14 Monaten soll die Ersatzbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Damit bleibt die direkte Donauquerung auch während der Generalsanierung erhalten. Anschließend werden die historischen Stahltragwerke der Bestandsbrücke ausgeschwommen und die drei Flusspfeiler abgetragen und neu errichtet.
Hauptarbeiten ab Herbst 2028
Ab Herbst 2028 beginnt die umfassende Sanierung der historischen Stahltragwerke auf einem eigenen Montageplatz. Dabei bleibt das charakteristische Fachwerk erhalten und wird mit einer neuen, verbreiterten Unterkonstruktion verbunden. Die Fahrbahn wird auf rund sechs Meter verbreitert, die Geh- und Radwege auf beiden Seiten auf jeweils rund 2,5 Meter. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten werden die Stahltragwerke wieder auf die erneuerten Brückenpfeiler aufgesetzt. Die Verkehrsfreigabe der generalsanierten Donaubrücke ist für 2032 vorgesehen. Anschließend wird die Ersatzbrücke abgebaut und das Baufeld renaturiert.
„Wichtige Lebensader“
„Die Donaubrücke Stein-Mautern ist eine Lebensader für die gesamte Wachau. Sie ist für Pendler ebenso wichtig wie für Betriebe, die Landwirtschaft, Schüler sowie die Gäste der Region. Deshalb freue ich mich, dass die Donau künftig auch während der Bauarbeiten an dieser Stelle ohne große Umwege überquert werden kann, erklärt dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Sichere Verkehrslösung“
Landesvize Udo Landbauer dazu: „„Die Ersatzbrücke kommt. Die Finanzierung ist gesichert. Für die Bevölkerung bedeutet das eine sichere, direkte und vernünftige Verkehrslösung ohne Umwege. Das war der klare Wunsch der Region, den wir jetzt in die Realität umsetzen.“
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