In einem Monat wird die vorweihnachtliche Zeit in Salzburg wieder für einige Tage zur Festspielzeit der Pferde. Die Amadeus Horse Indoors wollen heuer mit einigen Neuerungen begeistern. Mehr als 500 Pferde werden erwartet. Die Investitionen sind weiterhin enorm, Sponsoren werden noch gesucht. Dafür hat sich eine achtfache Olympiasiegerin angekündigt . . .
Was wäre der Dezember in Salzburg ohne die Amadeus Horse Indoors? Das Festspiel der Pferde hat sich in der Vorweihnachtszeit in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt im Kalender entwickelt. Das Team um Präsident Wenzel Schmidt entwickelte die Veranstaltung, die erstmals 2006 über die Bühne ging, in den vergangenen Jahren weiter und trägt sie heuer von 3. bis 6. Dezember zum vierten Mal aus.
Bis zu einer Million sollen Sponsoren beisteuern
Der Unternehmer investierte von Beginn an viel Geld, um das Event auf sichere Beine zu stellen. Am Dienstag verriet er: „Wir sind noch immer nicht kostendeckend. Ein gewisser Teil muss von uns als Unternehmen bzw. von mir als Privatperson abgedeckt werden.“ In den vergangenen drei Jahren habe er „circa zwei Millionen“ investiert. Eine ordentliche Summe also. Für die vielen Ausgaben, die rund um ein solches Turnier mit Spitzensport entstehen, bräuchte man 800.000 bis eine Million Euro an Sponsoren, meinte Schmidt. „Wir sind dran, langfristige Partner zu finden. Aber es ist schwierig“, sprach der Oberösterreicher die aktuelle wirtschaftliche Lage bei vielen Firmen an.
Das trübt die Vorfreude im Organisationsteam aber keineswegs. Mit Sohn Max hat Schmidt einen neuen Geschäftsführer an Bord, Gregor Gschlenk kümmert sich wie berichtet um die sportlichen Agenden. Dabei wurde das Programm bereits leicht abgeändert: Der Grand Prix des internationalen CSI-4-Stern-Springturniers findet statt Sonntag bereits am Samstag statt. Der Sonntag soll damit zum Final- und Familientag werden. Dazu gehören der European Youngster Cup U25, die FEI Pony Trophy und das stark besetzte Dressurturnier in der Fünf-Sterne-Kategorie. „Einen schöneren Sonntag kann ich mir nicht vorstellen“, meinte Gschlenk.
Nennschluss ist erst am 13. November, daher wollten die Veranstalter noch keine Namen nennen. Mit Isabell Werth (achtfache Olympiasiegerin im Dressurreiten) kommt jedenfalls eine Ikone nach Salzburg. „Da ist uns ein Coup gelungen“, freute sich der Sportliche Leiter.
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