Zweitliga-Aufsteiger ASK Voitsberg zieht auf der Trainerbank nach nur elf Runden die Reißleine. Philipp Zulechner muss unmittelbar vor dem wichtigen Duell mit Kapfenberg seinen Posten räumen, der vorerst interimistisch besetzt wird.
Knalleffekt beim ASK Voitsberg! Der weststeirische Zweitligist trennte sich am Dienstagvormittag von Cheftrainer Philipp Zulechner. In der Aussendung des Vereins heißt es dazu: „Die sportliche Entwicklung unserer Kampfmannschaft nund die erzielten Ergebnisse haben nicht unseren Erwartungen entsprochen.“
Der 36-jährige Wiener hatte erst im Sommer übernommen und in den ersten elf Runden der zweiten Liga zwölf Punkte geholt. Damit liegt Aufsteiger Voitsberg als Zwölfter derzeit aber nur vier Zähler vor den Abstiegsrängen. Das dürfte der Teamführung zu wenig sein.
Interimistische Lösung
„Als Vereinsführung tragen wir die Verantwortung für die sportliche Entwicklung und die Zukunft unseres Vereins. Daher war es aus unserer Sicht notwendig, diese Entscheidung zu treffen“, wird Obmann Michael Münzer zitiert. Als Interimstrainer wird nun der bisherige Co-Trainer Stefan Nutz übernehmen, der von Lukas Zottler und Stephan Palla als unterstützt wird.
Das nächste Match wartet bereits am Sonntag: Um 10.30 Uhr geht es daheim gegen den Kapfenberger SV, der sich als Tabellen-14. mitten im Abstiegskampf befindet.
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