Dramatische Szenen am Montagabend im Tiroler Zillertal: In einer Ferienunterkunft brach während des Abendessens ein Feuer aus. Zehn Jugendliche aus München bemerkten die starke Rauchentwicklung, setzten den Notruf ab und konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Ein Mädchen musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 21.10 Uhr kam es am Montag in einer Ferienunterkunft in Hart im Zillertal zu einem Küchenbrand. Nach ersten Ermittlungsergebnissen dürften Papier- und Kartonreste, die auf einem beheizten Beistellherd abgelegt waren, Feuer gefangen haben.
Sofort Alarm geschlagen
Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich zehn Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus München ohne ihre Erziehungsberechtigten im Haus auf. Als sie die starke Rauchentwicklung bemerkten, reagierten sie rasch: Sie verständigten die Einsatzkräfte, unternahmen erste Löschversuche und eilten anschließend ins Freie.
Mädchen vorsorglich in Klinik gebracht
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Hart im Zillertal rückte aus und konnte den Brand schließlich vollständig löschen. Für eine 14-Jährige ging es anschließend zur medizinischen Abklärung in die Innsbrucker Klinik. Das Mädchen leidet an einer Lungenentzündung sowie chronischem Asthma.
Die übrigen neun Jugendlichen blieben glücklicherweise unverletzt und wurden noch am selben Abend von ihren Eltern abgeholt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, stand vorerst noch nicht fest.
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