Auch der Oktober hat keine Entspannung am Arbeitsmarkt gebracht. Ende des Monats waren 389.941 Personen arbeitslos oder in Schulung, um 0,5 Prozent bzw. 1823 mehr als in der Vorjahresperiode.
Neuerlich erhöht hat sich die Frauen-Arbeitslosigkeit (plus 3,8 Prozent), während sie bei Männern weiter sinkt (minus 2,6 Prozent). Auch zwischen Älteren und Jüngeren gibt es eine Kluft, insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit das 43. Monat in Folge.
„Der Trend, der sich schon in den letzten Monaten abzeichnete, scheint sich zu verfestigen: Der leichte Konjunkturaufschwung macht sich in einzelnen Gruppen bemerkbar, aber nicht bei allen“, kommentiert AMS-Vorständin Petra Draxl in einer Aussendung.
AMS-Chefin: „Konjunkturaufschwung ist noch nicht stark genug“
„In Branchen mit höherem Frauenanteil (Handel und Gesundheit) sehen wir Steigerungen und in Branchen mit höherem Männeranteil einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Zusammenfassend kann man sagen: Noch ist der Konjunkturaufschwung nicht stark genug, um die Arbeitslosigkeit in Österreich zu senken“, so Draxl.
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