Zum 18. Mal findet heuer der Mediengipfel statt. Hochkarätige Gäste werden an drei Tagen in Seefeld im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land über die Herausforderungen unserer Zeit diskutieren. Freilich stehen auch die Medien selbst im Fokus bei dem bekannten Format.
Einen Raum für ausgiebige Diskussionen, in dem traditionell die anhaltend turbulente Welt der Medien, die Politik in Europa sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge auf unserem Kontinent beleuchtet werden, bietet der Europäische Mediengipfel. Ins Leben gerufen wurde er im Jahr 2007 und steht seit den Anfängen unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums.
Heuer findet das Diskussionsformat, das von der Kommunikationsagentur ProMedia initiiert wird, zum 18. Mal statt. Und zwar vom 3. bis 5. Dezember im Alpin Resort Hotel Sacher sowie im Interalpen-Hotel Tyrol in Seefeld. Das Programm, das mehr als 20 Punkte umfasst, wurde unlängst in Wien präsentiert.
„Wer kontrolliert das 21. Jahrhundert?“ als Leitfrage
Dieses Jahr richtet der Mediengipfel unter dem Titel „Rules of Power – Wer kontrolliert das 21. Jahrhundert?“ den Blick auf eine Welt, die sich im Umbruch befindet. Die hochkarätigen Diskutanten werden sich etwa dem Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) und den Folgen von Cyberbedrohungen widmen, der Frage nachgehen, wie Demokratien geschützt und gestärkt werden können, oder erörtern, was den Kontinent Europa zukünftig stark machen kann.
Freilich stehen auch die Medien im Fokus der 18. Ausgabe des Formats. Aufgegriffen werden unter anderem die Fragen, wie die digitale Welt vermessen wird oder wie digitale Machtzentren die öffentliche Meinungsbildung und traditionelle Medien verändern.
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