Die Amerikanische Rebzikade droht die weiß-grünen Weingärten mit der Goldgelben Vergilbung zu überziehen. Von Slowenien aus greift die Rebkrankheit insbesondere auf die Südoststeiermark über. Sie selbst ist nur eingeschränkt bekämpfbar, umso wichtiger wird daher Prävention bzw. frühzeitige Erkennung. Und da soll nun moderne Technik helfen.
Ein von der Steiermark angestoßenes, bis 2029 laufendes Projekt der Gesundheitsagentur AGES mit Beteiligung von Landwirtschaftsministerium und drei weiteren Bundesländern setzt auf Drohnen, Kameras und künstliche Intelligenz. Die Drohnen erstellen Luftbilder aus den Risikogebieten, die KI-gestützt ausgewertet werden. Auch am Boden wird der Ist-Stand erhoben: Eigens entwickelte Kamerasysteme mit KI-Software werden direkt an Winzer-Traktoren angebracht. Sie sollen Symptome quasi in Echtzeit erkennen.
Ziel: Bessere Risikobewertung und Eindämmung
Die gewonnenen Daten bezüglich Infektionsraten und Gen-Typisierung sollen die Risikobewertung verbessern. Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) betont: „Wenn eine gefährliche Rebkrankheit unsere Weingärten bedroht, müssen wir rasch handeln. Moderne Technologien können uns dabei helfen, befallene Reben rechtzeitig zu erkennen und die weitere Ausbreitung einzudämmen.“
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