Di, 23. Oktober 2018

Air Asia verschollen

29.12.2014 11:55

Wurde QZ8501 geringes Tempo zum Verhängnis?

Die Suche nach der verschwundenen Air-Asia-Maschine Flug QZ8501 läuft auf Hochtouren. Experten rätseln unterdessen über die möglichen Absturzursachen. Realistisch erscheint derzeit, dass der Airbus zu langsam unterwegs war.

Nach Angaben des indonesischen Transportministeriums flog die Maschine in knapp 9.700 Metern Höhe, als der Pilot darum bat, aufsteigen zu dürfen, um Wolken zu umfliegen. Wie der Luftfahrt-Experte Geoffrey Thomas in der "Bild"-Zeitung berichtet, sei es in dieser Flughöhe extrem gefährlich, langsam zu fliegen - doch genau das könnte passiert sein.

Durch zu geringe Geschwindigkeit dürfte es zu einem Strömungsabriss gekommen sein, ähnlich wie beim Absturz der Air-France-Maschine im Jahr 2009. Das französische Verkehrsflugzeug war über dem Atlantik abgestürzt. An Bord des Fluges AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris waren 228 Menschen - niemand überlebte.

Ölspur wird untersucht
Der Airbus A320-200 der Air Asia war am Sonntag früh auf dem Weg von Surabaya im Osten der indonesischen Insel Java nach Singapur von den Radarschirmen verschwunden. Es wird befürchtet, dass das Flugzeug der malaysischen Billigfluglinie ins Meer gestürzt ist.

Die Suche nach der Maschine musste am Sonntag mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt werden, seit Montagmorgen sind wieder unzählige Rettungsmannschaften im Einsatz. Derzeit wird eine Ölspur im Meer untersucht. "Wir prüfen, ob es sich um Flugbenzin handelt", sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Montag.

Die Ölspur befindet sich in jenem Suchgebiet, in dem die Maschine nach bisherigen Annahmen am Sonntag abgestürzt ist, etwa 100 Seemeilen vor der Insel Belitung.

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