Biberbach „brennt“ für edle Tropfen! In der niederösterreichischen Gemeinde destillieren Vater und Sohn prämierte Whiskys und beliefern sogar einen Filmstar.
Bei Whisky tauchen Gedanken an nebelverhangene Highlands, ehrwürdige Destillerien und dunkle Eichenfässer auf, in denen die Zeit ihre Magie entfaltet. Doch auch im Mostviertel wird längst flüssiges Gold mit großer Leidenschaft geschaffen. In Biberbach schreibt Josef Farthofer mit seinem Sohn eine Erfolgsgeschichte, die tief in der Heimat verwurzelt ist und bis zu einem Star nach Hollywood reicht. Josef Farthofer: „Der Star bestellt regelmäßig.“
Auszeichnung im Falstaff
Die Auszeichnung „Distillery of the Year 2026“ von Falstaff krönt diesen außergewöhnlichen Weg. Dieser begann im Jahr 1867, als die Vorfahren Katharina und Ignaz Sträßler eine Mostpresse anschafften. Niemand konnte damals ahnen, dass aus diesem kleinen Anfang eine der innovativsten Bio-Destillerien Europas entstehen würde.
„Auf rund 55 Hektar Biofläche wachsen Obst sowie Emmer, Nackthafer, alte Roggensorten und Nacktgerste, die den Spirituosen unsere unverwechselbare Handschrift verleihen“, schwärmt der Junior.
Eigenständige Mostviertler Handschrift
Ein Herzstück ist die hauseigene Mälzerei, die direkt in die Destillerie integriert wurde. Genau darin liegt der Farthofers besondere Stärke: Sie kopieren nicht einfach berühmten Whiskyregionen, sondern entwickeln eine eigenständige Mostviertler Handschrift.
Wie kreativ das ausfallen kann, zeigt eine besondere Kombination: Beim Double-Cask-Whisky treffen die Aromen von Rotweinfässern auf jene von Fässern, in denen zuvor Mostello reifte. Josef Farthofer beweist damit, dass große Whiskygeschichten nicht nur in Schottland, sondern auch heimischen Feldern entspringen – und ihre Träume reichen nach Hollywood. Ein „Cheers“ auf das Mostviertel!
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